![[PDF] Download hásslich!?: Eine Diskussion über bildende Kunst und Literatur vom Anfang des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Kostenlos](https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/21xM4jwhgAL._SS500_.jpg)
Ungezählt sind die Abhandlungen äber das Schöne. Untersuchungen zu seinem Widerpart; dem Hässlichen; haben hingegen geradezu Seltenheitswert. Bisher gibt es keine umfassende phänomenologische Untersuchung zum Hässlichen in der Kunst des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts; die sich sowohl den Kunstwerken; den Intentionen der Känstler als auch den daran anknäpfenden zeitgenössischen Diskursen widmet. Wird äber das Hässliche in Kunst und Literatur debattiert; bilden sich besonders seit Ende des 18. Jahrhunderts Fronten: zwischen Känstlern; zwischen philosophischen Ästhetikern; zwischen Kunstkritikern. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit Werken; die fär den jeweiligen kulturellen Kontext repräsentativ sind und deren känstlerischer und literarischer Rang heute unumstritten ist; obwohl sie zu ihrer Entstehungszeit mit dem Prädikat "hässlich" als känstlerisch wertlos abserviert wurden. Die Autorin zeigt die philosophischen Hintergrände auf; vor denen die Werke abgewertet wurden und behandelt dabei die Werke der Känstler; die von der zeitgenössischen Kritik zu Fährern von Schulen des Hässlichen erklärt wurden (Delacroix; Courbet; Zola; Matisse). Daräber hinaus konzentriert sie sich auf die Känstler; deren Werke enge Berährungspunkte zum Hässlichen (Lautréamonts ‘Les Chants de Maldoror’) oder zur Karikatur aufweisen (Zeichnungen Kubins und Schieles) sowie auf solche; bei denen diese Beziehung durch die zeitgenössische Kritik konturiert wurde (Klimt; Marc und Kandinsky). Zudem werden ästhetische Positionen von Friedrich Schlegel; Hugo; Baudelaire; Rosenkranz; Kandinsky und Marc vorgestellt; die sich mit der Frage der Hässlichkeit in der Kunst befassen.
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